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NRW-Liga: Die Hoffnung – Sie stirbt bekanntlich zu letzt!
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Auswärts beim TTC BW Grevenbroich musste der Gastgeber ohne ihre verletzungsbedingte Nummer 1 auskommen, und damit aus der Zweitvertretung Ersatz gestellen, um im direkten Abstiegskampf Paroli bieten zu können. Da der Vorsprung des Gastgebers nur einen Punkt beträgt, könnten hier berechtigte Hoffnungen auf einen doppelten Punktgewinn des Heisinger Teams bestehen.

Angereist mit möglicher Bestbesetzung: Arasch Hosseini, Hendrik Ulber, Kai Schlowinsky, Philipp Oliveira Meißen, Mike Geelen und Benjamin Kley, sollte das Hinrunden – Remis in einen Erfolg umgemünzt werden.

Doch die Ernüchterung sollte auf den Fuß folgen. Das eigentlich etatmäßige Doppel 1 – Arasch Hosseini / Hendrik Ulber wurde umgestellt, weil Hendrik immer noch mit Rückenproblemen zu kämpfen hat. Diesmal spielte Kai Schlowinsky an der Seite von Arasch, die auch prompt ihr Doppel gewannen. Aber dennoch ging das Sextett mit einem 1:2 Rückstand aus diesen.

In den Einzeln konnte Hendrik mit seinem Handicap keine Bäume ausreißen, und weil auch noch Benjamin Kley, nach längerer Erkrankung wieder an der Platte, auch leer ausging, war es Kai Schlowinsky mit zwei Einzelerfolgen sowie Arasch, Philipp und Mike mit jeweils einem Erfolg, die Kosmetikkorrektur betrieben. Am Ende blieb eine 6:9 Niederlage und die Erkenntnis, ein wichtiges Steinchen auf dem Weg die Spielklasse halten zu wollen, liegen gelassen zu haben.

Weiterhin auf Erfolgskurs, aber mit zwei angeschlagenen blauen Augen, fuhr die 2. Herren in der Kreisliga zwei wichtige 9:7 Erfolge ein. Siege, die das ganze Können abverlangten, und mit dem Wissen, weiterhin Rang 1 einnehmen zu wollen, beflügelten.

Das hierbei die Glücksfee momentan in Heisingen geboren sein muss, macht das kurze, aber prägnante Geschehen gegen SG Schönebeck II deutlich.

Unser Team führte haushoch. Doch Punkt um Punkt kämpfte sich der Gast ins Spielgeschehen zurück. Kurz vor Ende eine 8:7 Führung für uns.

Damit Schlussdoppel. Beide Paarungen entschieden jeweils zwei Sätze für sich. Somit fünfter und entscheidender Satz zum Sieg oder Remis.

Dort steht es 10:9 für Heisingen. Der Gegner hat Aufschlag. Die ganze Zeit über servierte ein Spieler von Schönebeck den Aufschlag immer mit seiner Vorhandseite. Er wollte es eigentlich auch jetzt tun. Er besann sich um, sprach kurz mit seinem Partner, und schlug mit der Rückhandseite auf. Dieser geht in seinen Bewegungsablauf, und der Ball schlägt gegen die Vorderkante der TT-Platte und trifft auch nicht die Heisinger Plattenhälfte. Somit 11:9 Satzsieg für die SG Heisingen und damit 9:7 Sieg für den Spitzenreiter.

Ebenfalls mit einem oben besagten blauen Auge entschied die 3. Herren in der 1. Kreisklasse ihre Partie beim TuSEM Essen V.

In der Hinrunde trennte man sich noch mit einem 8:8 Remis.

Der nunmehr folgende Spielverlauf nahm eine ähnliche Gestalt an. Kein Team konnte sich gewinnbringend absetzen. Als dann Malte Hoffmann, auch hier mit viel Fortune, im vierten Satz die 8:7 Führung erspielte, waren bereits Peter Lüke / Sven Janßen im Schlussdoppel. Mit ebenfalls vier gespielten Sätzen gelang durch die Beiden der zufrieden stellende 9:7 Sieg im Auswärtsspiel.

Die gleichzeitige Niederlage des direkten Konkurrenten TTV DJK Altenessen IV gegen RuWa Dellwig II bescherte uns mit einem Minuspunkt weniger, erst einmal den Platz an der Sonne in dieser Gruppe. Denn diese beiden Mitstreiter, und das darf man nicht unterschätzen, hat das Heisinger Team noch vor der Brust.

Und hierbei darf nicht unerwähnt bleiben, dass genau RuWa Dellwig II uns nach 2 ½ Jahren die erste Niederlage in dieser Hinrunde beschert hat.

Es ist auf dem Papier wahrscheinlich die Spitzenbegegnung in der Jungen 18 Kreisliga: SG Heisingen I – TV Kupferdreh I.

Aber das Fehlen des krankheitsbedingten Fabian Bonin machte die Ausgangslage nicht leicht.

Die auf der Jahreshauptversammlung, wegen ihrer Erfolge in 2019 geehrten Jungs, mussten mit Harry Wu, Thomas Kaufhold, Elias Chmielewski und Maximilian Vater für Fabian in die Bresche springen und beweisen, dass sie zu recht ungeschlagen die Vorrunde überstanden haben.

Und die vier mussten erst alle Register ziehen. Das Anfangsdoppel wurde durch Elias Chmielewski / Maximilian Vater mit 12:10 erst im fünften Satz, bei einem 0:2 Satzrückstand, an Land gezogen. Bis zum Stande von 3:2 für Heisingen lief die Begegnung ausgeglichen.

Erst dann schlug die Heisinger Stunde. Weitere fünf Erfolge in Serie entschieden schließlich diese Partie zum 8:2 Erfolg, und weitere 4:0 Punkte auf der Habenseite.

Nicht glücklich agierte die 2. Jugend auswärts beim SV Moltkeplatz I. Nur die beiden Einzelerfolge von Maximilian Vater und der Erfolg von ihm im Doppel, an der Seite von Paul Agatz, war zu wenig, um den Gastgeber Paroli bieten zu können. Das Quartett verlor die Begegnung mit 3:7.