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Du betrachtest gerade Achtungserfolg gegen den Meister

3. Herren-Spieltag: SG Kupferdreh-Byfang – SG Heisingen 25:13, 19:25, 25:14

Nachdem unsere Herren am 2. Spieltag spielfrei blieben, musste man am vergangenen Sonntag gleich die nächste schwere Hürde gegen den Meister, die SG Kupferdreh-Byfang, angehen. Da der Reviernachbar immer noch ohne Halle agieren muss, wurde das Spiel kurzerhand in die Sporthalle der Carl-Funke-Schule verlegt. Hier traten wir eigentlich in Bestbesetzung an, so dass wir vorhatten uns nicht verhauen zu lassen. Auf Heisinger Seite standen mit Bernd, Christian und Dennis im Mittelblock, Armin, Martin und Rohana auf der Außenposition und Benny, Dirk und Rolf als Zuspieler schon fast das Beste, was wir zu bieten haben auf dem Feld. Adisa komplettierte das Team als Libera, wobei nur noch Marc (verletzt) und Thorsten (kurzfristig abgesagt) fehlten. Der Gegner trat mit einer sehr jungen und dynamischen Truppe an, hatten allerdings keine Ersatzspieler, um gegebenenfalls Korrekturen durchzuführen.

Im 1. Satz starteten wir mit Bernd, Christian, Dirk, Martin, Rohana und Rolf und konnten zu Beginn des Satzes ziemlich gut mithalten. Über ein 5:4 und 8:8 hielten wir lange bis zum 10:12 den druckvollen Angriffen des Gegners stand. Dann allerdings passierte das, was uns bislang immer das Genick in so manchem Moment bricht, nämlich eine notorische Annahmeschwäche. Sechs Punkte hintereinander erzielte Kupferdreh durch platzierte harte Aufschläge, die uns trotz Auszeiten den Zahn zog. Zusätzlich drehten wir ungünstigerweise in unsere schwächste Verteidigungsformation, die vom Gegner eiskalt zu einem 11:19 und schliesslich 13:25-Satzendstand ausgenutzt wurde. Bis Mitte des ersten Satzes konnte man mit der Leistung der SGH zufrieden sein, dann allerdings kam ein vermeidbarer Einbruch.

Zum 2. Satz rotierten Armin, Benny und Dennis für Christian, Dirk und Rohana rein. Man hatte abgesprochen allen die Möglichleit zu geben 2 Sätze zu spielen, so dass jetzt diese Konstellation mit Bernd, Martin und Rolf am Zuge war. Hier war der Start etwas holprig, da die ersten drei sich noch einspielen mussten, gewannen aber von Minute zu Minute an Sicherheit und so erzielte unser Team über ein 1:3, 5:6 und 8:7 eine 11:8-Führung, die den Reviernachbarn zur ersten Auszeit zwang. Schlüssel des Erfolges war zu diesem Zeitpunkt das sichere Heisinger Spiel und zeitgleich einfache Fehler des Gegners. Nach der Auszeit blieb unser Team fokussiert und erarbeitete sich durch eine hervorragende Blockarbeit von Dennis und Benny, sowie druckvollen Aufschlägen von Bernd eine 5-Punkte-Führung zum 16:11-Zwischenstand. Als dann die besten Kupferdreher Angreifer ins Hinterfeld rotierten, schlug unsere Stunde. Konzentriert wurden die Kupferdreher Angriffe entschärft und mal mit Wucht, mal mit Köpfchen zu einer 22:15-Führung gekontert. Als dann die gegnerischen Hauptangreifer wieder vorne auftauchten, war es zu spät. Mit 25:19 holte sich das Heisinger Team den 2. Satz und damit den ersten Punkt in dieser noch jungen Saison unter dem Jubel des kleinen Anhanges.

Im 3. Satz wurde der letzte Wechsel vollzogen und Christian, Dirk und Rohana nahmen die Plätze von Bernd, Martin und Rolf ein. Leider stotterte der Antrieb gehörig zu Satzbeginn und eine Aufschlagserie des Gegners zog uns früh über ein 0:5, 1:8 und 3:11 den Zahn. Unser Team kam gar nicht mehr in einen ordentlichen Angriff und der Reviernachbar hatte seine Lehren aus dem vorigen Satz gezogen. Beim Seitenwechsel (13:4) war der Drops eigentlich schon gelutscht, aber unser Team hielt noch einmal dagegen und zog sich noch mit 14:25 achtbar aus der Affäre. Die Satzpause hatte eindeutig der eingewechselten Dreiergruppe nicht gut getan. Hier muss sich Rolf noch was einfallen lassen…

Bis auf die Schwächephasen am Ende des ersten und am Anfang des dritten Satzes, konnte man mit der Leistung der Truppe absolut zufrieden sein. Den Satzgewinn kann man nicht hoch genug bewerten, was den Kupferdrehern ihre weisse Weste gekostet hat. Alle Akteure hatten ihren Spaß und freuen sich auf die anstehenden 10 Aufgaben bis zum Ende der Saison. Nur ein paar Zuschauer mehr hätte das hochklassige Match schon verdient gehabt. In diesem Sinne freuen wir uns einen größeren Anhang zu den nächsten Heimspielen, die entsprechend angekündigt werden, begrüßen zu können.